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Kärntner Heizlösung

Kärntner Heizlösung 1


"Umdenken beim Heizen zahlt sich aus"

LH Haider: Land Kärnten unterstützt "Alternative Kärntner Heizlösung" mit Basisförderung 

Freitag, 1. Feber 2008

In St. Veit/Glan wurde heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz von Landeshauptmann Jörg Haider, den Vertretern der heimischen Firmen EN-TECH, GEO-TEC und Seppele GmbH sowie einem Vertreter der Hypo Alpe Adria Bank die "Alternative Kärntner Heizlösung" präsentiert. Sie setzt auf umweltfreundliche heimische Energieträger wie Pellets und auch die Sonne. Mit Pelletsheizungen, Solaranlagen und Energiespeichern soll ein sinnvoller Beitrag zum Klima-, Umwelt- und Lebensschutz geleistet werden, lautete der Tenor aller Anwesenden.

Die "Alternative Kärntner Heizlösung" ist ein kompaktes Gesamtangebot mit großen finanziellen Anreizen, strich der Landeshauptmann hervor. Sie garantiere auch eine drei Jahres- Preisgarantie für die Pellets, senke die Heizkosten und vermindere die CO2-Emissionen, hob Haider weitere Vorteile der Initiative hervor. Seitens des Landes wird die "Alternative Kärntner Heizlösung" ebenfalls gefördert. "Mit einer Maximalförderung von bis zu 4.700 Euro unterstützt das Land die Alternativenergie", teilte Haider mit.

Laut Berechnungen bringt der Einsatz einer Pelletsheizung in einem Einfamilienhaus gegenüber einer Ölheizung CO2-Einsparungen von sieben bis acht Tonnen im Jahr. Durch die Installation von 500 alternativen Heizsystemen im Wohnbereich würde man in Kärnten eine CO2-Einsparung von vier Millionen Kilogramm erreichen.

Haider teilte auch mit, dass im Budget 2008 zehn Millionen Euro für die Förderung der Erneuerbaren Energie vorgesehen sind. Für Solar- und Bioheizanlagen gab es im vergangenen Jahr zwischen 5.000 und 6.000 Förderansuchen.

Kärntens langfristiges Energieleitziel sieht die Erreichung und Sicherstellung einer nachhaltigen, wirtschaftlichen, sozial leistbaren und umweltverträglichen Energieversorgung vor. Bis zum Jahr 2015 soll der Energieverbrauch in Gebäuden um 20 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig wird eine Erhöhung der Holznutzung von derzeit 60 auf 80 Prozent angestrebt.

Die regenerative Energiephilosophie sei wichtig für die Zukunft Kärntens, betonten die EN-Tech-Geschäftsführer Herbert Strohmaier und Reinhard Primavesi. Die Kärntner Heizlösung bringe einem Einfamilienhaus 8.000 Euro Ersparnis und eine Senkung der Heizkosten um 50 Prozent. Eine Gesamtanlage amortisiere sich in vier bis fünf Jahren. Laut Strohmaier könnte es in naher Zukunft auch eine Bundesförderung für Pelletskessel geben.

Klaus Mischensky (GEO-TEC Solartechnik) berichtete über den steigenden Solarenergieboom in Kärnten. "22 Prozent der Kärntner Haushalte nutzen derzeit bereits die Solarenergie."

Geschäftsführer Peter Seppele erklärte den Part seiner Firma bei der "Alternativen Kärntner Heizlösung". "Wir produzieren und liefern die Holzpellets. Der Rohstoff kommt aus dem Inland, die Produktion und die Zustellung erfolgen ebenfalls im Inland", betonte er. In Österreich gibt es derzeit 33 Produktionsstätten für Pellets.

Hanns Strasser (Hypo Alpe Adria Bank) erläuterte die Intentionen als Finanzierungspartner. "Wir wollen diese neue Heizphilosophie unseren Wohnbaukunden näher bringen." Das Projekt sei für die Umwelt und die künftigen Generationen wichtig.
(I N FO: www.kaerntnerheizloesung.at


Rückfragehinweis: Büro LH Haider
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Gruze


(Quelle: Land Kärnten)


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